Staatlich anerkannte*r Erzieher*in
Der Beruf „Erzieher*in“ zählt zu den zentralen pädagogischen Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialwesen. Sie übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben in der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kindertageseinrichtungen, Schulen oder Einrichtungen der Jugendhilfe. Insbesondere in Essen und Umgebung führen der Ausbau der Kinderbetreuung, neue pädagogische Anforderungen und steigende Betreuungszahlen dazu, dass zusätzliche Fachkräfte dringend benötigt werden.
Abschlussorientierte Weiterbildung und Vorbereitung auf die Externenprüfung
Weitere Informationen zum Berufsbild - auch als Kurzfilm - findest du im BERUFENET, dem Online-Infoportal der Bundesagentur für Arbeit.
Du benötigst ein Deutsch-Sprachniveau C2 (Deutsch-Muttersprachler*innen). Außerdem benötigst du entweder einen mittleren Schulabschluss und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder eine Fachhochschulzugangsberechtigung. Vor Qualifizerungsbeginn müssen beglaubigte Zeugniskopien, ggf. Nachweis beruflicher Abschlüsse sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis für die Prüfungsanmeldung vorgelegt werden. Ebenso ist ein Nachweis über einen ausreichenden Masernimpfschutz beizubringen. Der ständige Wohnsitz muss zudem in Nordrhein-Westfalen sein.
- Berufliche Identität entwickeln und professionelle Perspektiven klären
- Pädagogische Beziehungen aktiv gestalten, Arbeit mit Gruppen pädagogisch vorbereiten
- Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, Inklusion fördern
- Sozialpädagogische Bildungsarbeit in verschiedenen Bildungsbereichen durchführen
- Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten, Übergänge begleiten
- Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
- Sozialpädagogische Praxis in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
- Projektarbeit und Praxisreflexion
- Prüfungsvorbereitung
Ein Abschluss als staatlich anerkannte*r Erzieher*in eröffnet hervorragende Berufsaussichten durch den großen Fachkräftemangel in sozialen Einrichtungen. Er ermöglicht vielfältige Tätigkeiten sowie zahlreiche Aufstiegs- und Spezialisierungsmöglichkeiten.
Neustart mit Sinn - Zukunft gestalten
Berufliche Perspektiven und Arbeitsfelder findest du in Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten, Kitas, Horten, Schulen, Kinderheimen, Jugendeinrichtungen, Beratungsstellen, Ganztagsschulen oder in der ambulanten/stationären Jugendhilfe.
Nimm deine Weiterentwicklung in die Hand!
Die Aufstiegs- und Spezialisierungsmöglichkeiten sind vielfältig: sie reichen von Weiterbildungen in der Heil-, Natur- oder Traumapädagogik oder eine Zertifizierung als Kinder- und Jugendcoach über einen Abschluss als Fachwirt*in für Erziehungswesen bis hin zu Fortbildungen zu Themen wie Organisation und Führung. Weiterhin kannst du dir mit einem anschließenden Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft, Bildungswissenschaft oder Sozialpädagogik einen Zugang zu leitenden Funktionen erschließend, auch im öffentlichen / gehobenen Dienst.
Starte durch – in einer Branche mit Wert und Perspektive!
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