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Deine Fördermöglichkeiten

Eine Weiterbildung ist eine Investition in Ihre berufliche Zukunft, die oft nicht mit eigenen Mitteln getätigt werden kann. Es gibt jedoch verschiedenste Möglichkeiten der Förderung beruflicher Fortbildungsmaßnahmen.

 

Der Bildungsgutschein wird von der Agentur für Arbeit oder dem JobCenter unter bestimmten Voraussetzungen für eine berufliche Weiterbildung ausgestellt. Im Rahmen einer Beratung wird die Notwendigkeit einer Bildungsmaßnahme geprüft.

Weitere Informationen erhältst du bei der Arbeitsagentur in Ihrer Nähe, dem JobCenter oder auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit ...

 

Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)ermöglicht arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen u.a. die Inanspruchnahme von Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen (Wieder-)Eingliederung bei einem entsprechend zertifizierten Weiterbildungsanbieter seiner Wahl.

Weitere Informationen erhältst du hier...

 

Wenn eine Erkrankung verhindert, dass die bisherige Tätigkeit weiterhin ausgeübt werden kann, kann eine Förderung durch die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung oder der gesetzlichen Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaft) in Frage kommen. Anträge auf Rehabilitationsleistungen sind direkt bei einem Rehabilitationsträger oder bei einer gemeinsamen Servicestelle der Reha-Träger zu stellen.

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Das Förderprogramm "Bildungsscheck" gibt es seit 2006  in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Programm fördert das nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Grundsätzlich gibt es einen individuellen und einen betrieblichen Zugang. Aktuell fördert das Arbeitsministerium Einzelpersonen und hier im Besonderen Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbständige (individueller Zugang) sowie kleine und mittlere Betriebe (betrieblicher Zugang).

 

Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kurskosten, max. aber 500 EUR. Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen bei Einzelveranlagung mehr als 20.000 EUR und maximal 40.000 EUR  beanträgt (bei gemeinsam Veranlagten mehr als 40.000 EUR und maximal 80.000 EUR) . Vergeben werden die Bildungsschecks über ausgewählte Beratungseinrichtungen.

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Seit Ende 2008 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Bildungsprämie individuelle berufliche Weiterbildungsmaßnahmen. Auch diese finanziellen Mittel stellt der Europäische Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Die Höhe der Förderung beträgt 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.

Seit 2017 gelten darüber hinaus verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins.

Prämiengutscheine werden seither jährlich (statt wie bisher nur alle zwei Jahre) ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg: Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentner/-innen einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und über ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.

Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).

Neben Externenprüfungen nach BBiG oder HWO sind ab sofort auch andere Prüfungen förderfähig, wenn diese in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der geförderten Weiterbildungsmaßnahme stehen. Voraussetzung: Die Kosten für die Prüfung müssen auf der Rechnung für die Maßnahme ausgewiesen sein bzw. über den Weiterbildungsanbieter bezahlt werden. Auch etliche Pflichtfortbildungen sind ab sofort förderbar.

Es ist möglich, mehrere Weiterbildungsmaßnahmen unter dem gleichen inhaltlichen Weiterbildungsziel zusammenzufassen. Diese sogenannten Kursbündel werden zukünftig wie eine Weiterbildung behandelt. Das heißt, es muss nur noch die erste der Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Gültigkeitsdauer des Prämiengutscheins beginnen.

Prämiengutscheine können jetzt bis Ende 2020 ausgegeben und bis zum 31. Dezember 2021 durch den Weiterbildungsanbieter abgerechnet werden.

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Seit dem 1. Januar 2019 gilt das Gesetz zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung (QuaChaG). Dieses löst das bisherige Sonderprogramm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen" (WeGebAU) ab und schafft einen erweiterten Zugang zur Weiterbildungsförderung sowohl für Beschäftigte als auch deren Arbeitgeber.

Beschäftigte erhalten grundsätzlich Zugang zur Weiterbildungsförderung auch unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße, wenn sie als Folge des digitalen Strukturwandels Weiterbildungsbedarf haben oder in sonstiger Weise von Strukturwandel betroffen sind. Der Ausbau der Förderung richtet sich auch an diejenigen, die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben. Darüber hinaus wurden die Förderleistungen verbessert: Neben der Zahlung von Weiterbildungskosten wurden die Möglichkeiten für Zuschüsse zum Arbeitsentgelt bei Weiterbildung erweitert. Beides ist grundsätzlich an eine Kofinanzierung durch den Arbeitgeber gebunden und in der Höhe abhängig von der Unternehmensgröße.

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