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3 Minuten mit: Thorsten Teubert

Leiter Studieninstitut und Kooperationspartner für die Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten

Thorsten Teubert, Leiter Personalmanagement, Ausbildung und Studieninstitut für kommunale Verwaltung der Stadt Essen kennt die städtischen Strukturen wie seine Westentasche. Der gebürtige Bochumer startete seinen Werdegang 1988 mit einem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Nach Stationen im Ordnungsamt und dem ehemaligen Personalamt (heute: Organisation und Personalwirtschaft) leitet er u.a. das Studieninstitut im Bildungspark der Stadt Essen. Er pendelt in der Woche zwischen seinem Arbeitsplatz in der 9. Etage des Rathauses und seinem Büro im Studieninstitut. Zur Bfz ergab sich 2017 ein neuer Berührungspunkt durch eine Kooperation im Rahmen der Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten.

Welche Rolle spielt das Studieninstitut bei der Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten?

Die Stadtverwaltung Essen ist mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Essen. Aufgrund des demographischen Wandels besteht hier in den nächsten Jahren ein großer Bedarf an neuen Fachkräften. Dies war auch Ansatzpunkt für unsere Zusammenarbeit mit der Bfz-Essen, die nun seit 2017 die 24-monatige Umschulung zum/zur Verwaltungsfachangestellten durchführt. Wir als Studieninstitut übernehmen in diesem Zusammenhang die sogenannte dienstbegleitende Unterweisung, bei der die Teilnehmenden praxisnah verwaltungsspezifische Kenntnisse vermittelt bekommen. Darüber hinaus ist das Studieninstitut zuständige Stelle für die Durchführung der Prüfungen.

Was müssen Interessierte mitbringen?

Wir suchen Menschen, die ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit besitzen und sich durch eine kundenorientierte Arbeitsweise auszeichnen. Da man häufig auch mit schwierigen Kunden Kontakt hat, ist es sehr wichtig, auch in Krisensituationen einen kühlen Kopf bewahren zu können. Ein Interesse an juristischen Themen ist darüber hinaus für die spätere Tätigkeit sehr hilfreich.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Der kommunale Verwaltungsdienst zeichnet sich durch vielfältige Tätigkeiten aus. Ein besonderer Punkt, der mir beispielsweise am Herzen liegt, ist dabei der Umstand, dass es sich um eine sinnhafte Tätigkeit handelt. Sie arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger und sorgen mit ihrer Arbeit für die reibungslosen Abläufe in der Stadt. Das kann sehr befriedigend sein, wenn man beispielsweise sieht, dass man als Teil des Ganzen für die Entwicklungen in seiner Stadt mitverantwortlich ist.

Wie sehen die Zukunftsperspektiven aus?

Als größter Arbeitgeber der Region beschäftigen wir 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein im allgemeinen Verwaltungsdienst. Bei uns findet man rund 200 unterschiedliche Berufsbereiche. Durch zusätzliche Qualifikationen ist auch ein Aufstieg in den gehobenen oder höheren Dienst möglich. Es bieten sich also vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der kommunalen Verwaltung. Mir persönlich ist es in den  Jahren, die ich mittlerweile bei der Stadt Essen arbeite, nie langweilig geworden. Es bewegt sich sehr viel, insbesondere durch die vielen neuen digitalen Themen, die dazugekommen sind. Die sozialen Medien mit Facebook, Instagram oder XING sind mittlerweile Plattformen, die ganz selbstverständlich Teil des Personalmanagements geworden sind und mit denen wir neue Zielgruppen erreichen. Da steckt auch im Weiteren noch ganz viel Potenzial drin.

Wo findet man Sie, wenn Sie nicht zwischen Studieninstitut und Rathaus unterwegs sind?

Ich liebe Sport, insbesondere Fußball! Häufig finden Sie mich in meinem Fitnessclub. Außerdem habe ich eine Dauerkarte für meinen Verein Schalke 04, manchmal findet man mich auch bei Auswärtsspielen.


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