Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
Was ist typisch für diesen Beruf?
Elektroniker/-innen für Automatisierungstechnik analysieren Funktionszusammenhänge sowie Prozessabläufe von automatisierten Systemen und entwerfen Änderungen und Erweiterungen. Sie installieren und justieren elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebssysteme. Weiterhin bauen sie mess-, steuerungs- und regelungstechnische Einrichtungen ein. Dabei montieren, programmieren und justieren sie Sensor-, Betriebs- und Bussysteme sowie Netzwerke. Die installierten Komponenten verbinden sie zu komplexen Automatisierungseinrichtungen. Nach Testläufen weisen sie künftige Anwender in die Bedienung ein. Auch die Wartung und Instandhaltung gehört zu ihren Aufgaben.
Weitere Informationen zum Berufsbild finden Sie hier...
Welche zentralen Schulungsinhalte erwarten Sie?
- Elektrotechnik, Elektronik, Wechsel- und Drehstromsystem, Analog- und Digitaltechnik
- Industrielle SPS-Anlagen (Simatic S7)
- Fehlersuche und -behebung in SPS-gesteuerten Produktionsanlagen (Soft- und Hardware)
- Standard- und anwendungsspezifische Software
- Speicherprogrammierbare Steuerungen, elektrische Antriebe, Pneumatik, Hydraulik, Regelungstechnik
- Datensicherheit
- Berufsbezogenes Sprachtraining Englisch nach dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen mit Zertifikat (TELC©), je nach Bedarf berufsbezogene Sprachförderung in Deutsch
Wie sind die zeitlichen Rahmenbedingungen und Abläufe?
Die Umschulung dauert 24 Monate, inklusive einer 10-monatigen betrieblichen Traineephase.
Der Lehrgang ist als Vollzeitmaßnahme konzipiert.
Welchen Abschluss erwerben Sie?
Die Umschulung endet mit dem Erwerb des IHK-Abschlusses "Elektroniker/-in Automatisierungstechnik".
Informieren Sie sich hier über die Möglichkeit, diesen Abschluss auch in Form einer Stufenqualifizierung zu erwerben.
An wen richtet sich diese Qualifizierung?
Teilnehmen können Inhaber/-innen von Bildungsgutscheinen, Rehabilitanden und Personen, die die Ausbildungskosten aus Eigenmitteln finanzieren.
Was sollten Sie mitbringen?
Zu den formalen Zugangsvoraussetzungen gehören:
- Hauptschulabschluss oder Eignungsfeststellung bei einem Kostenträger oder in einem der PROFIL-Angebote der Bfz
- Führerschein Klasse 3 bzw. B
- Bewerbungsgespräch in der Bfz
Persönlich sollten Sie sich in diesem Profil wiederfinden:
- Interesse an Elektrotechnik und Elektronik, Datenverarbeitung und Informatik
- Handwerkliches Geschick (z. B. beim Installieren und Einstellen von pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Antriebssystemen)
- Sorgfalt (z. B. genaues, fehlerfreies Prüfen elektrischer Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen)
- Psychische Belastbarkeit (z. B. bei der Überwachung sicherheitsrelevanter Anlagen)
Unsere Angebotsinformation als Download
Termine

- 2012-01-30 - 2014-01-29
Nachträglicher Einstieg bis zu 4 Wochen nach Beginntermin möglich! - 2012-06-25 - 2014-06-24
Anschließend können Sie Informationsmaterial anfordern, eine telefonische Beratung vereinbaren oder sich unverbindlich für diese/n Kurs/e bei uns als Interessent/-in vormerken lassen.
